Die Familie von Ser Humanos erhält Zuwachs

Die Familie von Ser Humanos erhält Zuwachs

Unsere Arbeit trägt Früchte: Wir freuen uns, eine neue Familie in Villa Albertina begrüßen zu dürfen: Es handelt sich um Mario und Rocío mit ihren zwei Kindern León (6) und Ludmila (3), die sich entschlossen haben, ihre Lebenssituation zu verändern und aus einer Marginalsiedlung der Stadt Córdoba in eine ruhige und sichere Gegend auf dem Land zu ziehen.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat sich die Familie gut an ihre neuen Lebensumstände gewöhnt. Dank ihres Einsatzes und ihrer schnellen Lernfähigkeit im Ackerbau sind bereits nach drei Monaten erste Ergebnisse ihrer harte Arbeit zu sehen.

Die frischen Tomaten, Salatköpfe und Paprika, die sie im Gemüsegarten ernten, sind nur ein Teil der Belohnung für diese Veränderung. Die Arbeit im Freien schafft eine Verbindung zur Natur und zugleich eine neue Perspektive auf ihr Leben.

León geht jetzt in die Grundschule Santiago Derqui, eine Schule auf dem Land, in der sich eine einzige Lehrerin um acht 4-10-jährige Schüler kümmert. Obwohl er nicht viele Mitschüler hat, freut sich León über den persönlichen Umgang und die Aufmerksamkeit, die ihm seine Lehrerin tagtäglich schenkt.

Ludmila lernt, in der Natur zu spielen, weit weg von den Gefahrenzonen, in denen sie sich vorher bewegte. Sie hilft ihren Eltern fleißig bei den täglichen Aufgaben des Haushalts.

Mario kam in Begleitung seiner beiden Brüder: Ulises (20), der ihm bei all seinen Aufgaben auf dem Grundstück hilft, und Danilo (15), der Aufgaben im Haus übernimmt und auf eine weiterführende Schule im Nachbarort Ischilín geht.

Die Familie von Mario und Rocío kam zu Ser Humanos durch die Federación Hogar de Cristo Córdoba, Ortsverband Madre de la Esquina. Diese Organisation sucht Lösungen für Menschen mit sozialen Problemen oder problematischen Drogenkonsum mittels gemeinnütziger Arbeit.  Der Verband Madre de la Esquina begleitet und berät weiterhin Mario, Rocío und ihre Familie in diesem neuen Lebensabschnitt.

Dieser Zuzug ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung unseres Projektes, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine produktive und sich selbst versorgende Gemeinschaft aufzubauen. Dabei stehen persönliche als auch berufliche Chancen für Familien aus städtischen Marginalsiedlungen weiterhin im Vordergrund.

 

         

         

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