Viele kleine Menschen
an vielen kleinen Orten
die viele kleine Schritte tun
können das Gesicht der Welt verändern
 

SER HUMANOS - Kurzüberblick Argentinien

Fläche

 

2,78 Mio. km²

Einwohner

 

37 Mio.

Hauptstadt

 

Buenos Aires

Amtssprache

 

Spanisch

Währung

 

Argentinischer Peso (Umtauschkurs: 1 Euro sind ungefähr 4,7 Pesos)

Zeit

 

MEZ -4 Std.; MESZ -5 Std.

Klima

 

von subtropisch im Norden des Landes bis subtropisch im Süden des Landes

SER HUMANOS - Warum dieses Projekt?

Ein sozioökonomischer Überblick

Trotz reichhaltiger und großer Ressourcen an Bodenschätzen (Petroleum, Erdgas, Kohle, Edelmetallen, Salzen) und eine durch geographische Besonderheiten besonders ergiebige landwirtschaftliche Produktion (nicht umsonst wird Argentinien als eine der großen Getreidekammern der Welt bezeichnet), lebt laut offiziellen Angaben etwa ein Drittel der Bevölkerung (32%) unterhalb der Armutsgrenze. Innoffiziellen Angaben zufolge sind es noch weitaus mehr.  

So wird Argentinien heute größtenteils von Monokulturen beherrscht.

Einige Folgen der schnellen Desindustrialisierung und der Privatisierungen großer Unternehmen,
 

sind die wachsende Arbeitslosigkeit und die Abwanderung eines Großteils der Landbevölkerung in die drei großen Städte des Landes (Buenos Aires, Rosario und Córdoba).  

Oft führen sie ein Randdasein und leben in provisorischen und sehr prekären Lebensverhältnissen, z.B. in den so genannten "Villas Miseria" (Elendsviertel), wo elementare Lebensvoraussetzungen fehlen.

  
In Gesellschaften der so genannten Industrienationen undenkbare Verhältnisse bestimmen den Alltag dieser Menschen, die auf engstem Raum ohne Anschluss an Abwassersysteme, Trinkwasser, Müllabfuhr, Gesundheitsvorsorge, Bildung, etc. leben.

 

 

 

Diese Verhältnisse wirken sich besonders stark auf das Leben der Kinder und Jugendlichen aus, die den überwiegenden Teil der armen Bevölkerung ausmachen.  Laut einer Studie der UNICEF vom ersten Halbjahr 2004, leben 62,1 % der argentinischen Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Nur 60 % aller Kinder beenden ihre Schulausbildung, etwa 422 000 Kinder brechen nach der Grundschule ihre Ausbildung ab.  Die Kinderarbeitsrate liegt bei 31%.

Statistiken dieser Art über relative und extreme Armut, Unterernährung, etc. scheinen kein Ende zu nehmen. Und dies in einem Land wie Argentinien, wo sich die Elendsviertel mit jeder neuen Wirtschaftskrise vervielfachen und wo es wichtiger zu sein scheint, einen Tank mit Biodiesel füllen zu können, als Kinder mit genügend Nahrung zu versorgen.

 

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